Kubanischer Schriftsteller Leonardo Padura über das Leben in Havanna heute (legrandcontinent.eu)
- Padura beschreibt Havanna als geschichtetes Gebilde mit vier Epochen, wobei die revolutionäre Phase durch Ruinen gekennzeichnet ist.
- Er betont die Begriffe pertenencia (Zugehörigkeit) und permanencia (Beständigkeit) als zentrale Konzepte seines Lebens.
- Der Autor lehnt politischen Dogmatismus ab, sieht aber unvermeidlich politische Dimensionen in jedem Kunstwerk.
"Leonardo Padura, einer der bedeutendsten lebenden kubanischen Schriftsteller, beschreibt in einem Interview mit Le Grand Continent den Niedergang Havannas, seine Verbundenheit mit der Stadt und die prekäre Lage Kubas unter dem Druck der USA. Er reflektiert über die Zerstörung des urbanen Raums, den Verlust kultureller Symbole und die schwindende Freiheit. Padura betont die Bedeutung der Erinnerung für die Literatur und seine Entscheidung, in Kuba zu bleiben, trotz wirtschaftlicher Not und politischer Repression."
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