Russlands Energie-Imperialismus: Historische Kontinuität und geopolitische Instrumentalisierung (legrandcontinent.eu)
- Kontinuität zwischen sowjetischer Energiepolitik und heutigem russischem Neo-Imperialismus.
- Energieexporte dienten zur Finanzierung des Militärapparats und zur Umgehung westlicher Sanktionen.
- Historische Fehleinschätzung des Konzepts 'Wandel durch Handel' gegenüber autokratischen Akteuren.
"Die russische Strategie, Energie als Waffe zur geopolitischen Machtprojektion einzusetzen, ist kein modernes Phänomen, sondern eine Fortsetzung sowjetischer Doktrinen. Von der 'Freundschafts'-Pipeline in den 1950ern bis zum heutigen Ukraine-Konflikt nutzt Moskau Erdgas und Öl, um Abhängigkeiten in Europa zu schaffen, Regime zu destabilisieren und imperiale Ambitionen zu finanzieren. Trotz Sanktionen und westlicher Diversifizierung bleibt die Energieinfrastruktur ein zentrales Element russischer Machtpolitik. Die historische Illusion von 'Wandel durch Handel' ignorierte dabei konsequent, dass für den Kreml Rohstoffe stets primär geopolitische Druckmittel und keine bloßen Handelswaren waren."
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