Strafrechtliche Verfolgung des Prix-Goncourt-Preisträgers Kamel Daoud in Algerien (faz.net)
0xBASE INTEL BRIEF
- Kamel Daoud erhielt als erster Algerier den renommierten Prix Goncourt.
- Verurteilung zu drei Jahren Haft wegen literarischer Verarbeitung nationaler Traumata.
- Systematische Unterdrückung der freien Meinungsäußerung im kulturellen Diskurs.
"Der algerisch-französische Autor Kamel Daoud, jüngster Gewinner des Prix Goncourt für seinen Roman „Huris“, wurde von einem algerischen Gericht zu einer dreijährigen Haftstrafe verurteilt. Das Urteil steht im Kontext der politischen Auseinandersetzung um die Aufarbeitung des algerischen Bürgerkriegs der 1990er Jahre, die Daoud in seinem Werk thematisiert. Das Vorgehen wird international als Versuch gewertet, kritische intellektuelle Stimmen zur Geschichte des Landes zum Schweigen zu bringen."
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#Zensur
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