Die Ära der unscharfen Grenzen unter patrimonialer Führung (legrandcontinent.eu)
- Trump ersetzt rational-legale Souveränitätskonzepte durch ein patrimoniales Verständnis von Territorium.
- Die Infragestellung internationaler Verträge (z.B. Panama, Kanada, Grönland) schafft ein System ‚unscharfer Grenzen‘.
- Der Wandel hin zu einem globalen Patrimonialismus gefährdet die Stabilität der NATO und die internationale Rechtsordnung.
"Die Außenpolitik der zweiten Trump-Administration markiert eine Abkehr vom regelbasierten internationalen System zugunsten eines patrimonialen Modells. Grenzen werden nicht mehr als völkerrechtlich fixierte Konstanten betrachtet, sondern als fluide Verhandlungsmasse, die dem persönlichen ‚Erbe‘ der nationalen Führung unterliegt. Diese Verschiebung zu einem ‚weltweiten Patrimonialismus‘, ähnlich dem in Russland oder Ungarn, stellt die NATO und bestehende Souveränitätskonzepte in Frage. Das Territorium wird als Eigentum des Herrschers behandelt, was die Stabilität der globalen Ordnung gefährdet, da Grenzen nun zyklisch neu definiert oder als Druckmittel eingesetzt werden."
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