Geopolitik der zivilisatorischen Rhetorik und demokratische Resilienz (eurozine.com)
- Verschiebung des globalen Diskurses von Nationalstaaten zu zivilisatorischen Blöcken
- Erosion der ideologischen Trennung zwischen Autoritarismus und Demokratie
- Instrumentalisierung von Identität zur Forderung nach geopolitischer Anerkennung
"Der Aufstieg zivilisatorischer Narrative markiert eine signifikante Verschiebung in der globalen Machtdynamik. Während westliche Akteure diese Rhetorik nutzen, um eine vermeintliche Bedrohung der bestehenden Weltordnung zu signalisieren, verwenden aufstrebende Mächte im globalen Süden sie primär als Instrument zur Erlangung internationaler Anerkennung. Ein kritischer Aspekt dieses Trends ist die zunehmende Verwischung der Grenzen zwischen demokratischen und autoritären Regierungsmodellen, da kulturelle Identität über universelle politische Werte gestellt wird."
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