Bayerisches Kabinett verbietet Hochschulen pauschales KI-Verbot bei Prüfungen (faz.net)
- Bayerisches Kabinett beschließt Verbot für Hochschulen, KI in Prüfungen pauschal zu verbieten.
- Minister Blume adelt KI-Kompetenz als neue Kulturtechnik; Regelung betrifft nur unbeaufsichtigte Prüfungen.
- Kritik: Symbolpolitik ohne praktische Wirkung, da keine rechtssichere KI-Detektion möglich und kein pauschales Verbot gefordert.
"Die bayerische Landesregierung hat per Kabinettsbeschluss ein generelles Verbot des KI-Einsatzes in Prüfungsordnungen untersagt. Wissenschaftsminister Markus Blume begründete dies damit, dass KI nicht mehr aus der Hochschule verschwinden werde und KI-Kompetenz zur neuen Kulturtechnik werde. Das Verbot betrifft nur unbeaufsichtigte Prüfungen wie Seminar-, Bachelor- und Masterarbeiten. Kritiker sehen darin Symbolpolitik, da kein pauschales Verbot gefordert wurde und die Detektionssoftware keine rechtssicheren Ergebnisse liefert. Die Hochschulen sollen nun KI-resistente Prüfungsformate entwickeln."
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