USA drohen Deutschland mit Vergeltung wegen Investitionspflicht für Streamingdienste (faz.net)
- US-Handelsbeauftragter Greer droht Deutschland mit Vergeltung wegen geplantem Investitionszwang für Streamer.
- Kanada erhöht Investitionsquote für Streamingdienste von 5 auf 15 Prozent, USA drohen ebenfalls mit Vergeltung.
- US-Lobbyverbände fordern Sanktionen gegen Kanada; CRTC verteidigt Maßnahmen als Umsetzung kanadischen Rechts.
"Der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer kritisiert den vom Bundeskabinett verabschiedeten Gesetzentwurf, der Streamingdienste zu Investitionen in den deutschen Filmsektor verpflichtet. Er bezeichnet die Maßnahmen als diskriminierend und als Verstoß gegen das Turnberry-Abkommen zwischen EU und USA. Greer droht mit Vergeltung. Ähnliche Drohungen richten sich gegen Kanada, wo die Regulierungsbehörde CRTC die Investitionsquote für Streamer von fünf auf 15 Prozent erhöht hat. Der US-Botschafter in Ottawa, Pete Hoekstra, wirft Kanada neue Handelshemmnisse vor. Lobbyverbände fordern Sanktionen."
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