Netflix-Stellungnahme kritisiert geplantes MedienInvestVG als kontraproduktiv (kulturstaatsminister.de)
- Netflix investierte 2021-2023 über 500 Mio. Euro in deutschsprachige Inhalte.
- Das Unternehmen erzielte 2021-2024 eine Bruttowertschöpfung von 1,3 Mrd. Euro in Deutschland.
- Die geplante Investitionspflicht würde laut Netflix zu Quantität statt Qualität führen.
- Das Beispiel "Im Westen nichts Neues" zeige, dass Vollfinanzierung oft nötig sei.
"Netflix hat in einer Stellungnahme zum Referentenentwurf des Mediendienste-Investitionsverpflichtungs-Gesetzes (MedienInvestVG) der Bundesregierung deutliche Kritik geäußert. Das Unternehmen argumentiert, dass die geplante Investitionspflicht unnötig sei, da der Markt für audiovisuelle Produktionen in Deutschland funktioniere. Netflix verweist auf eigene Investitionen von über 500 Millionen Euro in deutschsprachige Inhalte zwischen 2021 und 2023 sowie eine Bruttowertschöpfung von 1,3 Milliarden Euro. Die geplante Verpflichtung zur Rechteteilung und die Trennung von Risiko und Ertrag würden ambitionierte Projekte erschweren. Als Beispiel nennt Netflix den Film "Im Westen nichts Neues", der nur durch Vollfinanzierung realisiert werden konnte."
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