Analyse: Halbleiter-Lieferkettenengpässe als Abschreckung gegen Konflikt um Taiwan (warontherocks.com)
- ASMLs Monopol auf EUV-Lithografie ist ein zentraler Engpass; TSMC kann ohne es nicht arbeiten.
- US-Exportkontrollen und Reshoring-Anreize treiben China zur Entwicklung eigener Alternativen und schwächen die Abschreckung.
- Der Artikel empfiehlt gezielte Kontrollen und Friendshoring statt breiter Entkopplung.
"Der Artikel argumentiert, dass globale Halbleiterlieferketten, insbesondere ASMLs Monopol auf EUV-Lithografie, eine starke Abschreckung gegen eine chinesische Invasion Taiwans darstellen, da kein Land die gesamte Wertschöpfungskette erfassen kann. Diese "siliziumbasierte Testudo" aus voneinander abhängigen Engpässen (ASML in den Niederlanden, EDA-Software in den USA, Spezialchemikalien in Japan) verhindert, dass ein Angreifer von einer Eroberung profitiert. US-Exportkontrollen und Reshoring-Politik (CHIPS Act) beschleunigen jedoch die chinesische Selbstversorgung und untergraben die Abschreckung. Die Autoren empfehlen gezielte Exportkontrollen mit Auslaufklauseln und Friendshoring statt Reshoring."
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