Die permanente Krise des Schengen-Raums (legrandcontinent.eu)
- Rückkehr von Grenzkontrollen durch Sicherheits- und Migrationsdruck.
- Transformation des Freizügigkeitsprinzips von rein wirtschaftlicher Logik zur Bürgerfreiheit.
- Spannungsfeld zwischen nationaler Souveränität und Menschenrechten in der EU-Rechtsprechung.
"Das Schengen-Abkommen, einst Symbol für den liberalen Internationalismus und die europäische Integration, befindet sich in einer strukturellen Krise. Der Rückfall in nationale Grenzkontrollen wird durch geopolitische Instabilität, Migrationsdruck und Sicherheitsbedenken legitimiert. Der Text analysiert die Entwicklung von einem wirtschaftszentrierten zu einem bürgerzentrierten Freizügigkeitsmodell, das jedoch durch den Ausschluss Nicht-Europäer sowie die Spannung zwischen nationaler Souveränität und supranationalem Recht herausgefordert wird. Historische Präzedenzfälle wie der Fall Gravier (Marktlogik) und Cissé (Menschenrechte für Migranten) verdeutlichen die rechtlichen Spannungsfelder einer sich fragmentierenden europäischen Identität."
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