Trotz EU-Sanktionen steigen Importe von russischem Arktis-LNG weiter (euobserver.com)
- EU-Importe von russischem Arktis-LNG stiegen in den ersten fünf Monaten 2026 um 17,9 % auf über 8,3 Mio. Tonnen.
- 97 % der Yamal-Schiffe erreichten EU-Häfen trotz Vertragsverbot seit März.
- EU schlug 21. Sanktionspaket mit Ölpreisdeckel und LNG-Tanker-Beschränkungen vor.
"Die EU-Importe von Flüssigerdgas (LNG) aus Russlands Yamal-Projekt stiegen von Januar bis Mai 2026 um 17,9 % auf über 8,3 Millionen Tonnen, obwohl ein Vertragsverbot im März in Kraft trat. Fast 97 % der Schiffe, die das sibirische Werk verließen, liefen EU-Häfen an. Die von der NGO Urgewald analysierten Kpler-Schifffahrtsdaten zeigen, dass das Kurzzeitvertragsverbot bislang wirkungslos blieb. Die EU schlug am Dienstag ein 21. Sanktionspaket vor, das eine Verlängerung des Ölpreisdeckels und verschärfte Beschränkungen für LNG-Tankerverkäufe vorsieht."
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