387 Milliarden Euro ausgegeben, 3 Millionen Bauernhöfe verloren: Die EU-Agrarpolitik in der Sackgasse (xataka.com)
- EU verlor 3 Mio. Betriebe (25 %) seit 2013 bei GAP-Ausgaben von 387 Mrd. €.
- 80 % der GAP-Mittel fließen an 20 % der Empfänger (meist Großbetriebe).
- Spanien: 180.000 Betriebe weniger in 15 Jahren; Großbetriebe +6 %.
- Niederlande: Top-1-Prozent erhält 40 % der GAP-Gelder, Stickstoffkrise als Folge.
- GAP endet 2027 – Reformdebatte beginnt.
"Die EU hat in 13 Jahren drei Millionen landwirtschaftliche Betriebe verloren, ein Viertel des Bestands. Gleichzeitig fließen 387 Milliarden Euro aus der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) – doch 80 % der Mittel gehen an 20 % der Empfänger, meist Großgrundbesitzer. Am Beispiel Spanien zeigt sich: Die Zahl der Höfe sinkt rasant, während Mega-Betriebe wachsen. In den Niederlanden, dem Musterland der Produktivität, erhält das reichste Prozent 40 % der GAP-Gelder – mit verheerenden Folgen für die Umwelt (Stickstoffkrise). Die GAP läuft 2027 aus, die Debatte um eine Reform beginnt jetzt."
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