EU-Methanverordnung steht vor industriegetriebenem Rückbau in der Krisenpolitik (euobserver.com)
- EUMR erfordert MRV ab 2027 und Importstandard ab 2030.
- Industrielobby (IOGP, US-LNG, Trump) drängt auf Abschwächung.
- Kommission erwägt dauerhafte Streichung von Rückverfolgbarkeit und mildere Strafen.
- Kosten minimal: 0,07 €/MMBtu; EU ab 2027 überkontrahiert.
- Autoren (EIA, DUH) warnen vor Präzedenzfall für Klimapolitik.
"Ein Meinungsbeitrag argumentiert, dass die EU-Methanverordnung (EUMR), die 2024 verabschiedet wurde, durch Lobbyarbeit der fossilen Brennstoffindustrie im Zuge der Iran-Krise untergraben wird. Die Europäische Kommission erwägt angeblich dauerhafte Änderungen wie die Streichung von Rückverfolgbarkeitsanforderungen und die Abschwächung von Strafen, obwohl Belege zeigen, dass die Compliance-Kosten niedrig sind und die Versorgungssicherheit nicht gefährdet ist. Die Autoren von EIA und DUH warnen vor einem gefährlichen Präzedenzfall für die Klimagesetzgebung."
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