Strategiekonzept zur Europäisierung der nuklearen Abschreckung durch dual-use Marschflugkörper (warontherocks.com)
- Frankreichs dissuasion avancée Doktrin ist aufgrund ihrer Alles-oder-Nichts-Haltung und fehlender Beteiligung an der Nuklearen Planungsgruppe der NATO unglaubwürdig für eine erweiterte Abschreckung.
- Fords PUMA-C würde einen kleinen Nuklearsprengkopf entwickeln, der mit vorhandenen europäischen Langstreckenraketen kompatibel ist, und flexible nukleare Optionen ermöglichen.
- Der Vorschlag argumentiert, dass asymmetrische russische dual-use Raketen die Entwicklung westlicher Fähigkeiten weniger destabilisierend machen als der Status quo, und die Allgegenwart von Raketen die Präemption erschwert.
"Der ehemalige US-Staatssekretär Christopher Ford argumentiert, dass Frankreichs neue Doktrin der 'vorwärtsgerichteten Abschreckung' keine glaubwürdige erweiterte Abschreckung für die NATO bieten kann. Er schlägt die 'Potentially Ubiquitous Modular Aerial Capability' (PUMA-C) vor, ein Konzept zur Ausrüstung vorhandener europäischer Langstrecken-Präzisionsraketen mit kleinen Nuklearsprengköpfen. Dies würde der NATO flexible nukleare Optionen auf Kriegsschauplatzebene geben, um der russischen Eskalation entgegenzuwirken. Der Vorschlag nutzt Europas 'Raketenrenaissance', um die Entwicklung neuer nuklearer Trägersysteme zu vermeiden."
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