EU-Erweiterung am Westbalkan: Das Risiko der Hypernormalisierung (visegradinsight.eu)
- Wendet Jurchaks Konzept der Hypernormalisierung auf die EU-Erweiterung am Westbalkan an.
- Führt den serbischen Präsidenten Vučić als Beispiel für warme EU-Empfänge trotz Protesten im Inland an.
- Argumentiert, dass die Erweiterung eine Frage der europäischen Sicherheitspolitik ist, nicht der Wohltätigkeit.
"Eine Analyse auf Visegrad Insight argumentiert, dass die EU-Erweiterungspolitik gegenüber dem Westbalkan zu einem Ritual leerer Gesten geworden ist, was an Alexei Jurchaks Konzept der Hypernormalisierung in der späten Sowjetära erinnert. Der Autor Jan Farfał nennt den serbischen Präsidenten Aleksandar Vučić als Beispiel: Er wird von europäischen Führern wie Emmanuel Macron freundlich empfangen, während im Inland Proteste gegen Korruption und hybride Herrschaft andauern. Der Beitrag stellt die Erweiterung nicht als Wohltätigkeit, sondern als Sicherheitspolitik Europas dar und warnt davor, dass die EU Gefahr läuft, frühere Fehler zu wiederholen und größere Instabilität zu riskieren."
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