Europäische Führungsrolle in der Verteidigung nach dem NATO-Gipfel (iss.europa.eu)
- USA reduzieren kontinuierlich militärische Präsenz in Europa; NATO-Planung geht noch von 30% US-Beitrag bis 2032 aus.
- Europäer brauchen komplementären Verteidigungsplanungsmechanismus jenseits des NDPP.
- Wiederbelebung der Eurogroup und Einbindung von Nicht-EU-Verbündeten in EU-Verteidigungsformate vorgeschlagen.
"Der NATO-Gipfel in Ankara hat den grundlegenden Trend der europäischen Sicherheit nicht geändert: Die USA ziehen sich schrittweise zurück, das Vertrauen in ihre Zusagen sinkt, und Europa muss Russland eigenständig abschrecken. Dazu ist eine realistischere Planung nötig, die die abnehmende US-Rolle berücksichtigt. Der NATO-Verteidigungsplanungsprozess (NDPP) geht noch von 30% US-Beitrag bis 2032 aus. Europa braucht ergänzende Mechanismen, mehr europäische Offiziere in NATO-Kommandostrukturen und stärkere politische Koordination, etwa durch ein wiederbelebtes Eurogroup-Format."
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