MIT-Studie: Russischer Burevestnik-Marschflugkörper nutzt direkten Kreislauf-Nuklearantrieb und stößt radioaktives Abgas aus (twz.com)
- Burevestnik nutzt fast sicher einen Direktkreislauf-Turbojet, kein indirektes System.
- Radioaktives Abgas enthält Argon-, Krypton- und Kohlenstoffisotope sowie Korrosionspartikel.
- Abmessungen: ~9,5 m Länge, 5,6 m Spannweite, subsonisch bei Mach 0,75.
- Oktober 2025: 15-Stunden-Flug, erster dauerhafter Nuklearflug.
- Unfälle: 2017 Raketenverlust auf See, 2019 Explosion beim Bergungsversuch mit fünf Toten.
- Militärischer Nutzen gering: langsam, aufspürbar, nur Atomsprengkopf geplant.
- Möglicherweise Technologiedemonstrator für nukleargetriebene Drohnen oder Raumfahrzeuge.
"MIT-Forscher Jake Hecla und R. Scott Kemp kamen durch Analyse von Open-Source-Daten zu dem Schluss, dass der russische Burevestnik-Marschflugkörper (SSC-X-9 Skyfall) fast sicher einen Direktkreislauf-Nuklearturbojet verwendet. Bei dieser Bauweise wird Luft direkt durch den Reaktorkern geleitet, was zu radioaktivem Abgas führt, das Isotope von Argon, Krypton und Kohlenstoff enthält. Der Flugkörper ist subsonisch (Mach 0,75), 9,5 m lang und hat eine Spannweite von 5,6 m. Der 15-stündige Test vom Oktober 2025 war der erste dauerhafte Nuklearflug. Der direkte Kreislauf verursacht auch Korrosion des Reaktorkerns, was die Umwelt- und Militärnutzbarkeit weiter in Frage stellt."
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