Der Kolonialismus der Erfassung: Wie die Eroberung Bengals durch die Britische Ostindien-Kompanie die moderne KI-Wissenserfassung vorwegnimmt (legrandcontinent.eu)
- Die Eroberung Bengalens 1757-1764 erlaubte einer winzigen europäischen Minderheit, eine riesige Bevölkerung zu regieren.
- Die Asiatische Gesellschaft von Kalkutta, gegründet 1784, begann ein Projekt der Erfassung asiatischen Wissens.
- Der Artikel verknüpft dies mit der modernen KI-Wissenserfassung und lehnt Silicon-Valley-Exzeptionalismus ab.
- Er widerlegt die Idee inhärenter europäischer Überlegenheit und zeigt Bengalens Reichtum und Macht.
"Der Artikel zieht eine Parallele zwischen der heutigen KI-gesteuerten Wissenserfassung und dem britischen Kolonialprojekt in Bengalen im 18. Jahrhundert. Er argumentiert, dass die Eroberung Bengalens (1757-1764) und die Gründung der Asiatischen Gesellschaft in Kalkutta (1784) ein Modell der 'Supervision' etablierten, bei dem eine Handvoll Europäer über eine riesige Bevölkerung herrschte und Autorität über indigenes Wissen beanspruchte. Dieser Prozess schuf dauerhafte wissenschaftliche und politische Asymmetrien. Der Artikel lehnt die Idee einer intrinsischen europäischen Überlegenheit ab und zeigt, dass koloniale Ausbeutung den Aufstieg Großbritanniens ermöglichte."
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