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Microsoft kritisiert unkoordinierte Offenlegung von sechs nicht gepatchten Sicherheitslücken (infosecurity-magazine.com)

0xBASE INTEL BRIEF
  • Microsoft identifizierte sechs nicht gepatchte Sicherheitslücken, die ohne Koordination offengelegt wurden.
  • Das Unternehmen argumentiert, dass diese Praxis Kunden gefährdet, indem sie Angreifern Exploit-Code liefert.
  • KI-gesteuerte Forschung beschleunigt die Entdeckung von Sicherheitslücken und stellt das 90-Tage-CVD-Embargo in Frage.
  • Das EU-Cyber-Resilience-Gesetz mit seiner 72-Stunden-Meldefrist könnte die Offenlegungsfristen neu gestalten.

"Microsoft veröffentlichte am 27. Mai 2026 ein Bulletin, in dem die öffentliche Offenlegung von sechs nicht gepatchten Sicherheitslücken durch einen nicht identifizierten Forscher ohne vorherige Koordination verurteilt wird. Die Schwachstellen umfassen Privilegieneskalation in Microsoft Defender und BitLocker, einen Denial-of-Service in Defender und weitere Probleme. Microsoft erklärte, dass solche Offenlegungen Kunden gefährden, indem sie Proof-of-Exploit-Code an Angreifer liefern. Das Unternehmen forderte die Einhaltung koordinierter Offenlegungsprozesse (CVD). Der Artikel erwähnt auch, dass die KI-getriebene Beschleunigung der Sicherheitsforschung den traditionellen 90-Tage-Embargozeitraum unter Druck setzt, wobei Experten kürzere Fristen für kritische Schwachstellen vorschlagen."

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