Europäische Handlungsfähigkeit nach dem Ende des Orbán-Populismus (politico.eu)
- Wegfall des Hauptblockade-Akteurs innerhalb der EU-Entscheidungsfindung.
- Zwang zur direkten Lösung interner politischer Divergenzen ohne externe Sündenböcke.
- Notwendigkeit einer kohärenteren Strategie für die europäische Souveränität.
"Nach dem politischen Abgang von Viktor Orbán verliert die Europäische Union ihren bequemsten Sündenbock. Bisher konnten interne Blockaden und mangelnde Fortschritte in der europäischen Integration leicht auf die Obstruktionspolitik Budapests geschoben werden. Ohne diesen externen Störfaktor müssen die EU-Mitgliedsstaaten nun ihre internen Differenzen in der Sicherheits-, Wirtschafts- und Migrationspolitik direkt adressieren. Dies zwingt die Union zu einer Phase der notwendigen Selbstreflexion und der Übernahme von direkter Verantwortung für die eigene strategische Autonomie, da institutionelle Ausreden wegfallen."
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