Geschichte in harte Macht verwandeln: Eine polnisch-deutsche Abrechnung (warontherocks.com)
- 70 Prozent der Polen sehen Reparationsfrage als ungelöst an
- Historische Traumata beeinträchtigen Berlins sicherheitspolitische Führungsrolle
- Vertrauensdefizit behindert europäische Verteidigungsintegration
"Die deutsch-polnische Annäherung innerhalb der NATO wird durch ungelöste historische Reparationsfragen belastet. Da fast 70 Prozent der polnischen Bevölkerung Deutschland eine unzureichende Aufarbeitung der Kriegsverbrechen bescheinigen, beeinträchtigt dies Berlins Führungsanspruch in der europäischen Sicherheitspolitik. In Zeiten nachlassender US-Präsenz erfordert der Aufbau einer resilienten europäischen Verteidigungsarchitektur mehr als rein materielle Aufrüstung; es bedarf eines tragfähigen Fundaments aus Vertrauen, um die notwendige regionale Kooperation nicht durch historische Belastungen zu gefährden."
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