22 EU-Regierungschefs fordern nach Ceuta-Krise schärfere Migrationspolitik Spaniens (politico.eu)
- 22 EU-Regierungschefs unterzeichneten Brief gegen Spaniens Migrationspolitik.
- Sánchez wies Pull-Faktor-Vorwurf zurück und verteidigte die Regularisierung.
- Italien beschränkte Bewegungsfreiheit aus Spanien, Frankreich verschärfte Kontrollen.
"22 EU-Regierungschefs, darunter Bundeskanzler Friedrich Merz und Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni, warfen Spanien in einem Brief an die EU-Institutionen vor, mit der Regularisierung von bis zu 1,2 Millionen Migranten einen Anreiz für irreguläre Einreisen geschaffen zu haben. Anlass war der Zustrom von rund 50.000 Migranten nach Ceuta Ende Juli 2026. Die Unterzeichner forderten koordinierte Maßnahmen, stärkere Außengrenzen und die Bereitschaft zu vorübergehenden Binnengrenzkontrollen. Ministerpräsident Pedro Sánchez wies die Vorwürfe zurück, verwies auf die Bedingungen der Regularisierung und nannte die Debatte über einen zeitweisen Schengen-Ausschluss Spaniens eigennützig und rechtswidrig. Fast alle Ankünfte sind nach Marokko zurückgekehrt."
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