Castilla-La Mancha beschuldigt Südosten der „Verschwendung“ bei Bewässerung, während Bauern um Existenz fürchten (xataka.com)
- Kastilien-La Mancha beschuldigt Südosten der Wasserverschwendung vor endgültigem Gerichtsurteil.
- Oberster Gerichtshof bestätigt ökologische Mindestabflüsse des Tajo, die Wasser um 40 % reduzieren.
- Landwirte im Südosten sehen Existenz gefährdet; Entsalzung als Alternative zu teuer.
"Am 20. Mai 2026 erklärte die Sprecherin der Regionalregierung von Kastilien-La Mancha, dass die Wasserbeschränkungen für die Landwirte in ihrer Region nicht gerechtfertigt seien, solange im Südosten Spaniens „nach Herzenslust bewässert“ werde. Dies geschah unmittelbar vor dem endgültigen Urteil des Obersten Gerichtshofs, das die ökologischen Mindestabflüsse des Tajo bestätigte. Diese Abflüsse, die auf EU-Recht basieren, reduzieren die Wassermenge für die Bewässerung im Südosten um etwa 40 %. Die Landwirte dort argumentieren, dass sie auf das Wasser angewiesen seien und bereits hohe Investitionen getätigt hätten. Die Entsalzung als Alternative sei drei- bis zehnmal teurer. Der Konflikt um das Tajo-Segura-Wassersystem ist damit erneut eskaliert, und eine Neuausrichtung der Landwirtschaft im Südosten wird unausweichlich."
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