Strategische Autonomie erfordert Vollendung der Kapitalmarktunion (legrandcontinent.eu)
- EU-Anteil an globalen Kapitalmärkten von 18 % auf 10 % gefallen
- Über 80 % der Haushaltsersparnisse in kurzfristigen Einlagen
- Drei Prioritäten: Ersparnisse lenken, einheitlichen Markt schaffen, Ökosystem diversifizieren
"Die EU benötigt erhebliche Kapitalmittel für ihre strategischen Autonomieziele. Fabrice Demarigny argumentiert, dass die Kapitalmarktunion (KMU) vollendet werden muss. Der EU-Anteil an den globalen Kapitalmärkten fiel von 18 % auf 10 % in 16 Jahren; über 80 % der Haushaltsersparnisse liegen in kurzfristigen Einlagen. Er schlägt drei Prioritäten vor: Ersparnisse in langfristige Aktieninvestitionen lenken, einen einheitlichen Kapitalmarkt mit 27 Einstiegspunkten schaffen und einen wettbewerbsfähigen Ökosystem definieren, um die Dominanz nicht-europäischer Akteure zu reduzieren. Nach dem Brexit muss die EU auch mit Londons regulatorischer Flexibilität mithalten."
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