Chinas schwimmende Datenfestung: Hailong-Bojen im Gelben Meer (xataka.com)
- Chinas Hailong-Bojen sind 6 m breite scheibenförmige Plattformen mit seitlicher Verankerung für stabilen Langzeitbetrieb.
- Sie ersetzen ältere NOMAD-Bojen und sind Teil einer Strategie zur Präsenz im Gelben Meer.
- Das Fischereiabkommen von 2001 verbietet permanente Strukturen; China hat 13 Bojen, Aquakulturkäfige und eine Wartungsplattform eingesetzt.
- CSIS-Analysten bezeichnen dies als 'progressive Souveränität' – schrittweise permanente Infrastruktur in umstrittenen Gebieten.
- Die Bojen haben Solarmodule, KI-Datenmanagement und widerstehen 60 m/s Wind und 20 m Wellen.
"China hat eine neue Generation großer scheibenförmiger Bojen (Hailong-Serie) im Gelben Meer eingesetzt, die als schwimmende Datenstationen mit seitlicher Verankerung ausgelegt sind, um Kabelschlingen zu verhindern. Diese vom Institut für Ozeanologie der Chinesischen Akademie der Wissenschaften über ein Jahrzehnt entwickelten Bojen ersetzen eine 16 Jahre alte Boje und ermöglichen eine kontinuierliche Echtzeit-Überwachung. Der Einsatz umgeht ein chinesisch-südkoreanisches Fischereiabkommen von 2001, das permanente Installationen verbietet. Analysten bezeichnen dies als 'progressive Souveränität'. Offiziell dienen die Bojen der Klima- und Tsunami-Überwachung, aber die Dual-Use-Technologie kann auch militärisch genutzt werden und erhöht die Spannungen in den umstrittenen Gewässern."
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