Polens Ministerpräsident Tusk ruft zu Wahrheit und Versöhnung bei Wolhynien-Gedenken auf (legrandcontinent.eu)
0xBASE INTEL BRIEF
- Tusk bezeichnet das Massaker von 1943 als Völkermord und kündigt eine Gedenkstätte an.
- Er ruft zur Versöhnung auf, warnt aber vor Nationalismus auf beiden Seiten.
- Hintergrund: Spannungen wegen UPA-Einheit, Ordensrückgabe und EU-Parlamentskritik.
- Exhumierungen wurden wieder aufgenommen; 42 Opfer in Puźniki geborgen.
- Politische Reaktionen gespalten: PiS-Kandidat fordert Blockade des EU-Beitritts der Ukraine.
"Zum 83. Jahrestag des Massakers von Wolhynien forderte der polnische Premierminister Donald Tusk die Anerkennung des Völkermords, rief aber zur Versöhnung mit der Ukraine auf. Er kündigte eine Gedenkstätte in Warschau an. Die Rede erfolgt vor dem Hintergrund jüngster Spannungen, darunter die Benennung einer ukrainischen Einheit nach der UPA und die Rückgabe des Ordens des Weißen Adlers. Exhumierungen wurden wieder aufgenommen."
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