Klimt-Gemälde 'Bildnis Fräulein Lieser': Rechtsstreit um NS-Raubkunst vor New Yorker Gericht (faz.net)
- New Yorker Gericht befasst sich mit Restitutionsklage zu Klimt-Gemälde.
- Klägerin Patricia Leahy beansprucht Alleinerbschaft, wirft Auktionshaus mangelnde Kontaktaufnahme vor.
- Gemälde 2024 versteigert, aber Kauf nach Einigungsproblemen mit Erben rückgängig gemacht.
"Der Verkauf von Gustav Klimts 'Bildnis Fräulein Lieser' scheiterte 2024 trotz Rekordzuschlag von 30 Millionen Euro. Nun befasst sich der Oberste Gerichtshof von New York mit dem Fall. Die Klägerin Patricia Leahy, die sich als Alleinerbin bezeichnet, wirft dem Auktionshaus im Kinsky vor, sie nicht kontaktiert zu haben. Das Gemälde stand unter NS-Raubkunstverdacht, die Provenienz ist lückenhaft. Ein früherer Käufer zog sein Gebot zurück, nachdem Einigungsversuche mit möglichen Erben scheiterten. Das Bild befindet sich noch beim Kinsky."
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