Studie: Sparpakete senken Regierungszustimmung und erhöhen Krisenrisiko (socialeurope.eu)
- Konsolidierung von 1% BIP senkt Zustimmung um 1,6 Punkte, steigert Krisenrisiko um 17,5 Punkte.
- Effekte in Abschwüngen stärker: Zustimmungsverlust von 2,1 Punkten.
- Reine Ausgabenkürzungen schaden mehr als gemischte Pakete.
- Datenbasis: 17 OECD-Länder, 1980-2020.
"Eine Studie des Wiener Instituts für Internationale Wirtschaftsvergleiche (wiiw) zeigt, dass eine Haushaltskonsolidierung in Höhe von einem Prozent des BIP die Regierungszustimmung innerhalb eines Jahres um etwa 1,6 Prozentpunkte senkt und die Wahrscheinlichkeit einer schweren Regierungskrise um 17,5 Prozentpunkte erhöht. In wirtschaftlichen Abschwüngen fällt der Effekt stärker aus (minus 2,1 Punkte). Die Zusammensetzung der Maßnahmen spielt eine Rolle: ausschließliche Ausgabenkürzungen schaden der Popularität mehr als Pakete mit Steuererhöhungen."
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