Gründer von Hérodote beschreibt die Wiederbelebung der Geopolitik in der französischen Wissenschaft (legrandcontinent.eu)
- Yves Lacoste beschreibt die Marginalisierung der Geopolitik nach dem Zweiten Weltkrieg und im Kalten Krieg.
- Der Vietnam-Kambodscha-Krieg 1979 ermöglichte die gesellschaftliche Rehabilitierung des Begriffs Geopolitik.
- Die École normale supérieure gründet ein Institut für fortgeschrittene Geopolitik, ein Zeichen der akademischen Anerkennung.
"Yves Lacoste, Gründer der Zeitschrift Hérodote, schildert den langen Weg der Geopolitik von einer verpönten Disziplin zu einem anerkannten Forschungsfeld. Er erzählt, wie die deutsche nationalsozialistische Vergangenheit und die kommunistische Ablehnung die Geographie lange politisch tabuisierten. Erst der Vietnam-Kambodscha-Krieg 1979 und die wachsende Komplexität internationaler Beziehungen führten zur Rückkehr des Begriffs. 1982 änderte Hérodote seinen Untertitel. Die Gründung eines Instituts für fortgeschrittene Geopolitik an der École normale supérieure markiert nun die volle Anerkennung."
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