Abhängigkeit der Bundesverwaltung von proprietärer Software (heise.de)
- Dominanz proprietärer US-Software in Bundesbehörden bleibt ungebrochen.
- Geringe Adaption quelloffener IT-Lösungen in der öffentlichen Verwaltung.
- Signifikante Hürden für die angestrebte digitale Souveränität des Staates.
"Die deutsche Bundesverwaltung zeigt trotz langjähriger politischer Zielsetzungen eine anhaltende Abhängigkeit von proprietären US-Softwaresystemen. Aktuelle Zahlen belegen, dass der Einsatz von Open-Source-Alternativen im behördlichen Alltag weiterhin die Ausnahme darstellt. Dies behindert die digitale Souveränität des Bundes erheblich, da kritische IT-Infrastrukturen bei US-Konzernen verbleiben. Die Migration zu interoperablen oder quelloffenen Systemen kommt nur schleppend voran, was den Aufbau resilienter und unabhängiger administrativer IT-Strukturen innerhalb Europas weiter erschwert."
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