ESO-Studie quantifiziert Auswirkungen geplanter Satellitenkonstellationen auf die Astronomie (eso.org)
- Über 1,7 Millionen Satelliten geplant, darunter helle Spiegel-Satelliten.
- Studie: maximal 100.000 lichtschwache Satelliten (mag > 7) akzeptabel.
- Reflect-Orbital-Satelliten wären 4x heller als der Vollmond bei direktem Lichtkegel.
"Eine neue ESO-Studie von Olivier Hainaut, veröffentlicht in Astronomy & Astrophysics, berechnet, dass geplante Satellitenkonstellationen – darunter eine Million SpaceX-Satelliten und 50.000 Spiegel-Satelliten von Reflect Orbital – die bodengebundene Astronomie massiv beeinträchtigen würden. Die Studie empfiehlt, die Gesamtzahl auf 100.000 lichtschwache Satelliten (heller als Magnitude 7) zu begrenzen, um Beobachtungen nicht zu gefährden. Die vollständige Reflect-Orbital-Konstellation würde die Himmelshelligkeit um das Drei- bis Vierfache erhöhen; selbst ohne direkten Lichtkegel wäre jeder Satellit so hell wie die Venus. Die Ergebnisse wurden der US-amerikanischen FCC vorgelegt."
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