Ungarns illiberales Modell: Eine strategische und wirtschaftliche Sackgasse (legrandcontinent.eu)
- Systemische Korruption hat Ungarn im Transparency-Ranking auf das Niveau von China und Kuba sinken lassen.
- Der illiberale Staatsumbau führte zum Abbau von Gewaltenteilung und zur Kontrolle des öffentlichen Sektors durch parteinahe Stiftungen.
- Die demografische Politik blieb erfolglos: Die Fertilitätsrate liegt trotz hoher Investitionen weiterhin unter dem Stabilitätsniveau.
"Die Ära von Viktor Orbán in Ungarn steht vor einer historischen Zäsur. Nach 16 Jahren Fidesz-Herrschaft belegen Wirtschaftsdaten und demografische Kennzahlen das Scheitern des illiberalen Staatsmodells. Trotz massiver EU-Fördergelder und der Untergrabung demokratischer Institutionen verzeichnet das Land Stagnation und Korruption. Die politische Instrumentalisierung von Medien und Justiz hat Ungarn zunehmend isoliert. Experten bewerten das aktuelle Projekt als systemisch ineffizient, wobei die Verschränkung von Macht und Privatwirtschaft (Kleptokratie) die Wettbewerbsfähigkeit des Landes dauerhaft geschädigt hat."
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