NATO als Fundament der türkischen Sicherheitspolitik (osw.waw.pl)
- NATO bleibt grundlegend für die türkische Sicherheit, aber Ankara strebt strategische Autonomie an.
- Spannungen mit Verbündeten bestehen aufgrund unterschiedlicher Bedrohungswahrnehmungen (Russland vs. Naher Osten).
- Die Türkei verstärkt ihre Beteiligung an NATO-Missionen, darunter Air Policing und Übungen.
"Die Türkei sieht in der NATO weiterhin den zentralen Pfeiler ihrer Sicherheit, strebt aber gleichzeitig nach strategischer Autonomie. Ankara will als unverzichtbarer Partner an der Südostflanke des Bündnisses wahrgenommen werden, was durch Teilnahme an Übungen und Missionen unterstrichen wird. Divergierende Bedrohungswahrnehmungen – insbesondere hinsichtlich Russlands und des Terrorismus – bleiben eine Quelle von Spannungen, insbesondere mit Griechenland, Frankreich und den USA. Der bevorstehende NATO-Gipfel in Ankara (7.-8. Juli 2026) bietet eine Gelegenheit, die eigene Rolle zu betonen."
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