Kosovos Weg zu NATO und EU durch vorgezogene Neuwahlen gefährdet (politico.eu)
- Vorgezogene Parlamentswahlen im Kosovo am 7. Juni 2026 entscheiden über EU- und NATO-Kurs.
- Ex-Präsidentin Osmani warnt vor Gefährdung der Euro-Atlantic-Integration durch Kurtis Politik.
- EU-Sanktionen wegen ethnischer Spannungen 2023 aufgehoben; USA-Rolle im Dialog gefordert.
"Die ehemalige Präsidentin Vjosa Osmani warnt, dass die vorgezogenen Parlamentswahlen im Kosovo über die weitere Annäherung an NATO und EU entscheiden könnten. Sie kritisiert Premierminister Albin Kurti scharf, dessen Politik die Beziehungen zu westlichen Verbündeten belastet habe. Kurti strebt eine dritte Wahl binnen eines Jahres an, nachdem die Wahl eines Nachfolgers für Osmani gescheitert war. Die EU hatte wegen eskalierender ethnischer Spannungen im Norden Sanktionen verhängt, die erst nach lokalen Neuwahlen aufgehoben wurden. Osmani fordert eine stärkere Rolle der USA im Dialog mit Serbien."
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