Bundesinnenminister Dobrindt lehnt Social-Media-Verbot für Kinder ab, appelliert an Elternverantwortung (morgenpost.de)
- Dobrindt lehnt staatliches Verbot ab, setzt auf Elternverantwortung
- Zwei Drittel der Deutschen befürworten Verbot für unter 14-Jährige
- EU-Kommission plant Gesetzesvorschlag im Sommer
"Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat sich gegen ein gesetzliches Social-Media-Verbot für Kinder ausgesprochen. In einem Interview mit der Berliner Morgenpost betonte er die Verantwortung der Eltern, anstatt auf staatliche Eingriffe zu setzen. Dobrindt bezeichnete ein einfaches Verbot als wenig zielführend und schwer durchsetzbar. Die Debatte wurde durch das australische Vorbild befeuert, wo ein Verbot für unter 16-Jährige gilt. In Deutschland befürworten zwei Drittel der Bevölkerung ein Verbot für unter 14-Jährige, wie eine Umfrage des Bayerischen Forschungsinstituts für Digitale Transformation (bidt) ergab. Während CDU und SPD ein Verbot unterstützen, lehnt die CSU dies ab."
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