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Französische Filmindustrie im Konflikt um Einfluss von Vincent Bolloré und Canal+-Finanzierung (politico.eu)

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  • Canal+-Chef drohte 600 Filmschaffenden mit Blacklist nach Anti-Bolloré-Petition.
  • Linke Politiker warfen Canal+ Zensur vor; Kulturministerin nannte Reaktion 'unverhältnismäßig'.
  • Canal+ investierte 2025 155,6 Mio. € in französische Filme; Branche fürchtet fehlende Alternative.

"Canal+-Chef Maxime Saada drohte damit, 600 Filmschaffende auf eine schwarze Liste zu setzen, die eine Petition gegen den wachsenden Einfluss von Vincent Bolloré auf das französische Kino unterzeichnet hatten. Die Blacklist-Drohung löste politische Kritik von linksgerichteten Politikern aus und verdeutlichte die starke Abhängigkeit der Branche von Canal+, das 2025 rund 155,6 Millionen Euro in französische Filme investierte. Branchenvertreter befürchten, dass Bollorés rechte Ansichten künftig die Filmförderung verzerren könnten, sehen aber kurzfristig keine Alternative zu Canal+."

#Französische Filmfinanzierung #Medienkonzentration #Kulturkampf

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