Französische Rechte und extreme Rechte testen beispiellose Annäherung bei wenig beachteten Auslandswahlen (legrandcontinent.eu)
- Über 1,7 Millionen im Ausland lebende Franzosen wählen 433 Auslandsräte und 77 Konsulardelegierte.
- Wahlen in den Schweizer/Liechtensteiner Konsulaten gelten als Test für rechte Einheit vor 2027.
- 2022 dominierte Macron die Schweizer Auslandsstimmen; Le Pen und Zemmour zusammen etwa 20%.
"Vom 22. bis 31. Mai 2026 wählen im Ausland lebende Franzosen 433 Auslandsräte und 77 Konsulardelegierte. Diese Wahlen, die Kommunalwahlen für Expatriates entsprechen, betreffen etwa 1,7 Millionen registrierte Wähler. Die Wahlbeteiligung ist gering, aber die Diaspora-Stimme könnte bei knappen Präsidentschaftswahlen 2027 entscheidend sein. In der Schweiz und Liechtenstein (Konsulate Genf und Zürich) holte Emmanuel Macron 2022 44% bzw. 53%, Marine Le Pen nur 8% bzw. 4% und Éric Zemmour 9% bzw. 7%. Der rechte Block lag bei etwa 20%. Die Wahl gilt als Test für ein mögliches Bündnis zwischen Rechten und extremen Rechten vor 2027."
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