Schwacher Konsum in China: Strukturelle und soziale Ursachen (legrandcontinent.eu)
- Haushaltskonsum: 40 % des BIP (2024), niedrig im internationalen Vergleich
- Jugendarbeitslosigkeit offiziell >16 %, geschätzt 25–30 %
- Sozialausgaben nur 7,7 % des BIP, unzureichende soziale Sicherung
- Begriffe wie Involution, Angst und 'sich hinlegen' prägen die junge Generation
- Staatliche Subventionen haben bisher wenig Effekt auf die Konsumneigung
"Trotz eines offiziellen BIP-Wachstums von 5 % bleibt der private Konsum in China schwach. Der Anteil der Haushaltsausgaben am BIP lag 2024 bei nur 40 %, weit unter den USA (68 %) und Frankreich (53 %). Ursachen sind Jugendarbeitslosigkeit (offiziell über 16 %, geschätzt 25–30 %), unzureichende soziale Sicherung (nur 7,7 % des BIP) und hohe Ausgaben für Wohnen, Bildung und Gesundheit. Junge Chinesen sind von den Konzepten "Neijuan" (Involution) und "Jiaolü" (Angst) geprägt, was zu Konsumzurückhaltung und Phänomenen wie "Tangping" (sich hinlegen) führt."
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