Italien und Japan beschleunigen das Global Combat Air Programme (GCAP) (defence24.com)
- Italien und Japan vereinbaren Beschleunigung des GCAP-Kampfjet-Programms.
- Britische Technologietransfer-Bedenken und steigende Kosten belasten das Projekt.
- Deutscher Beitritt nach FCAS-Scheitern möglich, könnte industrielle Spannungen erzeugen.
"Am 15. Juni traf die japanische Premierministerin Sanae Takaichi in Rom auf Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni. Die beiden Staatschefs vereinbarten, das Gemeinschaftsprojekt GCAP, einen Kampfjet der sechsten Generation, zu beschleunigen. Das Programm wird von BAE Systems (UK), Leonardo (IT) und JAIEC (JP) über die gemeinsame Firma Edgewing vorangetrieben. Italien genehmigte 8,77 Milliarden Euro für die Anfangsphase, die Gesamtkosten werden auf 18,6 Milliarden Euro geschätzt. Der Zeitplan sieht eine Einführung bis 2035 vor. Großbritannien wird vorgeworfen, Technologie nicht vollständig zu teilen. Deutschland könnte nach dem Scheitern von FCAS beitreten."
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