Strafanzeige gegen Lieferdienste wegen Menschenhandels in Paris (lemonde.fr)
- Erste strafrechtliche Klage gegen Lieferplattformen wegen Menschenhandels.
- Fokus auf prekäre Arbeitsbedingungen und algorithmische Ausbeutung.
- Möglicher Präzedenzfall für das Geschäftsmodell der Gig-Economy.
"In Paris wurde eine wegweisende Strafanzeige wegen Menschenhandels gegen Uber Eats und Deliveroo eingereicht. Die Klage prangert die prekären Arbeitsbedingungen von Plattformarbeitern an, die zunehmend als moderne Form der Ausbeutung betrachtet werden. Rechtsexperten sehen darin einen globalen Präzedenzfall für die Gig-Economy, der die rechtliche Verantwortung der digitalen Plattformbetreiber für ihre Lieferketten und Arbeitskräfte in den Fokus rückt. Die Klage zielt darauf ab, das Geschäftsmodell der Scheinselbstständigkeit grundlegend infrage zu stellen."
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