Marokkanische Frauen fangen Nebel in den Bergen ein, um Trinkwasser zu gewinnen (xataka.com)
- Nebelfangnetze in 1.200 m Höhe fangen atlantische Feuchtigkeit und wandeln sie in Wasser um.
- Frauen sparten täglich bis zu vier Stunden Wasserholzeit; Mädchen konnten wieder zur Schule gehen.
- Anfängliche kulturelle Skepsis gegenüber dem Nebelwasser musste überwunden werden.
"In Südwestmarokko nutzen Gemeinden in der Region Aït Baâmrane Nebelfangtechnologie, da Brunnen trockenfallen und die Wüste vorrückt. Große Polymernetze am Berg Boutmezguida fangen atlantische Nebeltropfen, die kondensieren und durch Schwerkraft in die Häuser fließen. Das Projekt der NGO Dar Si Hmad befreit Frauen von stundenlangen Wasserholwegen und ermöglicht Mädchen den Schulbesuch. Trotz anfänglicher kultureller Skepsis gegenüber „Nebelwasser“ liefert das System nun zuverlässig Trinkwasser. Die UN würdigte es im Mai 2026 als bemerkenswertes Beispiel für Klimaanpassung."
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