Kulturelle Soft Power: Japan und Südkorea verdrängen die USA als globale Popkultur-Führer (faz.net)
- US-Popkultur verliert ihre dominierende Stellung in Europa; Japan und Südkorea steigen zu neuen kulturellen Führern auf.
- Japanische Literatur (Healing Fiction) und südkoreanische Popkultur (K-Pop, Netflix) erzielen weltweite Erfolge.
- Russische Klassiker bleiben trotz Ukraine-Kriegs beliebt; Historiker Schlögel warnt vor deren Instrumentalisierung für imperiale Ambitionen.
"Die Autorin beschreibt den Wandel der globalen kulturellen Soft Power: Während die US-amerikanische Popkultur (MTV, „Friends“, Britney) in den 1990ern dominierte, haben Japan (Nintendo, Anime, Literatur) und Südkorea (K-Pop, „Parasite“, Netflix-Erfolge) diese Rolle in den 2020ern übernommen. Russlands literarische Klassiker (Tolstoi, Dostojewski) behalten trotz des Ukraine-Kriegs Einfluss, was der Historiker Karl Schlögel als Instrument der „Russkij Mir“-Ideologie wertet. Der Artikel plädiert für einen offenen kulturellen Diskurs in Europa, um Dominanz einzelner Nationen zu vermeiden."
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