Unternehmenshistorie und NS-Kooperationen (faz.net)
- Nachweis systemischer Komplizenschaft durch deutsche Großkonzerne.
- Vorrang ökonomischer Interessen vor ideologischer Verblendung.
- Direkte Beteiligung an Logistik und Infrastruktur des Holocaust.
"Peter Hayes analysiert in seiner historischen Untersuchung die Verstrickung deutscher Großunternehmen in die Verbrechen des Nationalsozialismus. Er zeigt auf, dass ökonomische Kalkulation und opportunistische Anpassung oft schwerer wogen als ideologische Überzeugung. Unternehmen wie Allianz, Degussa und Topf & Söhne integrierten sich nahtlos in die NS-Kriegs- und Vernichtungsmaschinerie. Die Studie verdeutlicht, wie systemisch die Komplizenschaft privater Akteure bei der Enteignung und Ermordung von Millionen Menschen war, und entlarvt den Mythos einer rein ideologisch getriebenen Kooperation zugunsten einer materiellen Profitmaximierung."
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