Visegrad-Insight-Debatte: Energoatom-Korruptionsfall in der Ukraine testet Anti-Korruptionsbehörden (visegradinsight.eu)
- Energoatom-Ermittlungen erreichten Stabschef Jermak, der nach Razzia zurücktrat.
- Novak: Nach-Maidan-Behörden können hohe Amtsträger belangen; EU zählt Gesetze und Vollzug.
- Jakubowska: Ungarn, Polen und Tschechien mit eigenen State-Capture-Problemen.
"Eine Online-Debatte von Visegrad Insight untersuchte, ob Korruption in der Ukraine und in EU-Staaten die demokratische Sicherheit gefährdet. Valeriia Novak sagte, der Energoatom-Fall habe den Präsidentenbürochef Andriy Jermak erreicht, der nach einer Anti-Korruptionsrazzia zurücktrat – Zeichen für Spitzenkorruption und funktionierende Behörden zugleich. Magda Jakubowska entgegnete, Ungarn, Polen und Tschechien seien in Korruptionsrankings gefallen und hätten eigene State-Capture-Probleme. Fazit der Diskussion: Die Ukraine wird an Standards gemessen, die einige mitteleuropäische Regierungen selbst nicht mehr erfüllen."
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