Europäische Verteidigung benötigt strategischen Mentalitätswandel über industrielles Hochfahren hinaus (visegradinsight.eu)
- EU-Kommissar Kubilius fordert drei 'Urknälle' in der europäischen Verteidigung: finanziell, industriell und intellektuell.
- Das SAFE-Instrument mit 150 Mrd. Euro und 100-Tage-Fabrikgenehmigungen adressieren die ersten beiden, der intellektuelle Wandel fehlt.
- Russland produzierte 2025 7 Millionen Artilleriegeschosse, das 17-fache von 2021; Europa erreicht etwa die Hälfte.
- Polen erhielt 43,7 Mrd. Euro aus SAFE, den größten nationalen Anteil; die östliche Flanke insgesamt etwa die Hälfte.
- 58 % der Europäer bezweifeln die Verteidigungsfähigkeit ihres Landes, unterstützen aber oft eine europäische Verteidigung.
- Der Artikel betont die Bedeutung der Zivilgesellschaft, wie am Beispiel der ukrainischen Verteidigungsinnovation zu sehen.
"Vor dem NATO-Gipfel in Ankara argumentiert EU-Kommissar Andrius Kubilius, dass Europa neben finanziellen und industriellen auch einen 'intellektuellen Urknall' braucht. Die EU hat das 150-Milliarden-Euro-SAFE-Kreditinstrument und beschleunigte Fabrikgenehmigungen eingeführt, aber der Artikel betont, dass politischer Wille, zivilgesellschaftliches Engagement und strategische Vorstellungskraft fehlen. Die russische Granatenproduktion erreichte 2025 7 Millionen, weit mehr als die europäische Produktion. Umfragen zeigen Verteidigungsbereitschaft, aber Zweifel an nationalen Fähigkeiten. Der Beitrag fordert eine Europäische Verteidigungsunion mit gesamtgesellschaftlicher Beteiligung."
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