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EZB-Zinserhöhungen: Ineffektiv gegen Angebotsschock-Inflation (socialeurope.eu)

0xBASE INTEL BRIEF
  • Zinserhöhungen 2021-23 kamen zu spät, um die Inflation zu beeinflussen.
  • Treibstoffpreise trieben die Inflation, Zinserhöhungen waren irrelevant.
  • Verzinsung der Reserven transferierte 332,64 Mrd. € an Banken im Euroraum.
  • Vor neuem Ölpreisschock durch Iran-Krieg drohen erneut ineffektive Zinserhöhungen.

"Die Analyse zeigt, dass die Zinserhöhungen der EZB und anderer Zentralbanken während der Inflationsphase 2021-23 kaum Wirkung zeigten. Die Verzögerung von 1,5-2 Jahren und der Anstieg der Treibstoffpreise als Haupttreiber der Inflation werden angeführt. Zudem flossen durch die Verzinsung von Überschussreserven 332,64 Milliarden Euro an die Banken, was die Kreditvergabe ankurbelte und das Ziel konterkarierte. Vor einem neuen Ölpreisschock durch den Iran-Krieg bereiten sich die Zentralbanken erneut auf Zinserhöhungen vor."

#Geldpolitik #Treibstoffpreisinflation #Zentralbanktransfers

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