Islamischer Staat baut Präsenz in Westafrika aus: Rivalität mit Al-Qaida verschärft sich in der Sahelzone (legrandcontinent.eu)
- IS transferiert Kämpfer und Material zwischen seinen Provinzen in West- und Zentralafrika.
- Symbolträchtige Angriffe auf den Flughafen Niamey demonstrieren die Rivalität zwischen IS und JNIM.
- JNIM ist transethnisch und stellt derzeit das größte Hindernis für die IS-Expansion dar.
"Ein ausführliches Interview mit dem Sahel-Spezialisten Wassim Nasr analysiert die Expansion des Islamischen Staates (IS) in Westafrika. Der IS verlegt Kämpfer, Know-how und Material zwischen seinen Provinzen in Westafrika und der Sahelzone. Die Rivalität mit dem Al-Qaida-Ableger JNIM verschärft sich, was sich in symbolträchtigen Angriffen auf den Flughafen von Niamey zeigt. Der JNIM ist transethnisch aufgestellt, während der IS stärker auf die Fulbe-Gemeinschaft gestützt ist. Die USA haben im Mai 2026 mit einer Luftlandeoperation einen wichtigen Vermittler zwischen den IS-Provinzen getötet."
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