Regierungsfeindliche Proteste in Albanien weiten sich von Umweltanliegen zu systemkritischen Forderungen aus (osw.waw.pl)
- Proteste begannen am 30. Mai gegen Hotelbau in Vjosa-Feuchtgebieten.
- Ausweitung zu regierungsfeindlichen Forderungen: Rücktritt Ramas und Korruptionsermittlungen.
- Investoren: Katarische Al-Khayyat-Brüder; private Investoren: Ivanka Trump und Jared Kushner.
- SPAK froh Gelder ein, gab sie frei; nun Untersuchung von Grundstücksgeschäften.
- Rama weist Forderungen zurück; beschuldigt Griechenland und Iran ohne Belege.
- EU-Kommission warnt vor negativen Auswirkungen auf Beitrittsverhandlungen.
- Opposition unterstützt, aber nicht bei Protesten willkommen.
"Albanien erlebt seit drei Wochen anhaltende Proteste. Auslöser war der Bau eines Luxushotelkomplexes in den Feuchtgebieten der Vjosa, die als Nationalpark geschützt sind. Die Demonstranten fordern nun den Rücktritt von Premierminister Edi Rama, Korruptionsermittlungen und eine Abkehr vom tourismuslastigen Wirtschaftsmodell. An dem Hotelprojekt sind private Investoren beteiligt, darunter Ivanka Trump und Jared Kushner. Rama weist die Vorwürfe zurück und beschuldigt ausländische Mächte. Die EU-Kommission hat Bedenken wegen der Umweltauswirkungen und der Rechtsstaatlichkeit geäußert, was die Beitrittsverhandlungen Albaniens belasten könnte."
Noch keine Kommentare.