Akustisches Abhören mit Telekommunikations-Glasfaserkabeln (ndss-symposium.org)
- Nutzung von Lichtwellenleitern als passive Mikrofone
- Kein physischer Zugriff zur Manipulation nötig
- Gefahr für Regierungs- und Industrieknotenpunkte
"Die Nutzung bestehender Glasfaserkabel zur akustischen Überwachung stellt ein erhebliches Risiko für die nationale Sicherheit dar. Forscher demonstrieren, wie durch Phasenverschiebungen in optischen Signalen Gespräche und Geräusche in Gebäuden in der Nähe von Kabeltrassen rekonstruiert werden können. Diese 'Fiber-Optic Sensing'-Technik erfordert keinen physischen Zugriff auf die Glasfaserleitung selbst, sondern nutzt die mechanische Empfindlichkeit des Mediums auf Schallwellen. Kritische Infrastrukturen sind besonders gefährdet, da diese Kabel oft in der Nähe von sensiblen Regierungs- und Industriegebäuden verlaufen. Dies erfordert eine Neubewertung der physischen Netzwerksicherheit und eine potenzielle Verschlüsselung oder Umgestaltung von Trassenführungen, um Spionageaktivitäten durch Umwandlung von Lichtsignalen in Audiodaten zu verhindern."
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